Dortmund – Stahl, Borussia und jede Menge Herz

Die Ruhrmetropole Dortmund bietet Touristen ein vielfältiges Gesicht, welches einen Besuch lohnt. Wer meint, dass Dortmund nichts ausser „Ruhrpott und Fußball“ kann, der irrt gewaltig. Die bevölkerungsreichste Stadt des Ruhrgebiets verfügt mit ihrem Flughafen, dem Hauptbahnhof und dem Autobahnnetz nicht nur über eine hervorragende Infrastruktur, sondern lädt Ihre Gäste auf vielerlei Art zum Verweilen ein.

Schon im Mittelalter ein bedeutender Handelsstützpunkt entlang des Hellweges, hat sich Dortmund diesen Status trotz vieler Widrigkeiten bis heute erhalten können. Im zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört, hat sich Dortmund als ein Sinnbild des Wirtschaftswunders der 50er und 60er Jahre förmlich aus der Asche wieder nach oben gekämpft. Dank Stahl- und Bergbauindustrie ist Dortmund und das Ruhrgebiet wie kaum eine andere Region im Deutschland der Nachkriegszeit wieder auferstanden.

 

Kohle, Staub und Grau war gestern

Denkt man an das vermeintlich „typische“ Dortmund, fallen einem Stichworte wie „Fabrikschlote“, „Bier“ oder „Kohle“ anstatt Natur oder Kultur ein. Mit dem langsamen Untergang der Bergbauindustrie und der Abwanderung von Stahlhütten hat Dortmund jedoch nicht einfach angehalten und zugesehen, sondern hat den industriellen Wandel beispielhaft zum eigenen Städtevorteil zu nutzen gewusst.
Heute sind an unzähligen, ehemaligen Industriestandorten grüne Oasen, Museen und Kulturzentren entstanden, die Dortmund zu einer attraktiven Gastgeberin machen.

Haus Bodelschwingh

 

Einkaufsparadies und Messestadt – Dortmunds Händlergesicht

In Dortmund ist für jeden Geschmack etwas dabei: ob man nun auf dem Westenhellweg, einer der meistbesuchten Einkaufsmeilen in ganz Deutschland entspannt shoppen möchte oder zu Weihnachten auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt auf dem Hansaplatz den riesigen Weihnachtsbaum bewundern möchte, der aus über 1700 einzelnen Fichten zusammengesetzt wird: Dortmunds Innenstadt lockt zu einem Besuch, bei dem keine Wünsche offen bleiben müssen.
Aber nicht nur die Innenstadt zieht jährlich viele Besucher an: die Dortmunder Messe in den berühmten Westfalenhallen ist so ziemlich jedermann ein Begriff. Ob nun für Heim, Hobby und Freizeit, Sport oder Industrie: fast das ganze Jahr über bieten Dortmunds Messen interessanten Anreiz, die Ruhrmetropole zu besuchen.

Westfalenhalle

 

Stahlhütten, Zechen und Brauereien neu umgestaltet – Dortmunds modernes Kulturgesicht

Dortmund verfügt wie kaum eine andere Stadt über ein ganz besonderes Potential: stillgelegte Industriegelände. Dortmunds Stadtplaner haben es verstanden, diese alten Flächen und Industriedenkmäler nicht nur zu erhalten sondern sie auch so umzugestalten, dass sie heutigen Ansprüchen mehr als gerecht werden. Ein wenig Bierbraukultur gefällig? Dann nichts wie hin ins Brauereimuseum. Dortmunds Braukultur ist weltberühmt! Etwas Kohlerenaissance? Die Zeche Zollern informiert über Bergbau und Kohleförderng.
Ganz ohne Braukessel, aber bei Wunsch auch mit Bier: Das ehemalige Kellerhochhaus der Union-Brauerei und das gesamte Gelände der ehemaligen „Brau & Brunnen“ Brauerei wurde bis zum Jahre 2010 nach und nach in ein großartiges Zentrum für Kultur und Kreativität umgebaut: dem mittlerweile deutschlandweit bekannten „Dortmunder U“. Hier finden zahllose Kulturveranstaltungen statt. Das Museum Ostwall und das deutsche Fussballmuseum haben hier ihrem Platz gefunden; die technische Universität Dortmund und andere Forschungszentren ermöglichen technische, mediale und wissenschaftliche Veranstaltungen und zu guter Letzt bietet eine Vielzahl an Gastronomie angenehme Entspannung.

Dortmunder U

 

Raus in die Natur, rein in die Parks – Dortmunds grünes Gesicht

Wem der Trubel zuviel wird, der muss nicht auf Natur und schöne Landschaft verzichten. Dortmund verfügt über eine ganze Anzahl einladender Parks wie zum Beispiel den Westfalenpark in unmittelbarer Nähe zu den Westfalenhallen mit seinem 220m hohen Florianturm. Fast nebenan und genauso schön: der Rombergpark mit seinen seltenen Pflanzen und seinem Kräutergarten.
Neuester Geniestreich und eine städtebauliche Superlative: der Phoenix-See. Auf dem ehemaligen Stahlwerksareal Phoenix Ost der alten Hermannshütte wurde auf 96Hektar Fläche ein vollständiger, neuer „Lebensraum“ geschaffen: ein 1230m langer und 320m breiter, künstlicher See, um den Wohngebiete, Büroräume, Gastronomie, Unterhaltung und Naherholungsgebiet zu einem einzigartigen Zusammenspiel gestaltet wurden.

Rombergpark

 

Spiel und Sport – Dortmunds emotionales Gesicht

In Dortmund kommt man natürlich nicht am Fußball vorbei. Mit Borussia Dortmund oder kurz dem BVB 09 wird im Westfalenstadion Weltklasse-Fußball geboten, der auch nicht Ballspiel-Begeisterte mitreisst. Wer schon einmal die einzigartige Atmosphäre in Dortmunds „Südkurve“ miterlebt hat, kennt das. Nicht nur, wenn gegen den „Erzfeind“ FC Bayern München aufgespielt wird.
Sucht man aber lieber das Spiel ganz anderer Art, dann ist ein Abstecher in das umsatzstärkste Spielkasino Deutschlands die richtige Adresse: In der Spielbank Hohensyburg kann man sich treiben lassen, spielen und ein wenig Las Vegas Flair geniessen. Gute Restaurants und zahlreiche Veranstaltungen laden zu einem unvergesslichen Abend ein – ob leger oder bei einem festlichen Dinner.

Westfalenstadion

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