Hannover – die grüne Oase in Hochdeutsch

Wer an Hannover denkt, dem fallen zuerst Stichworte wie Hochdeutsch, Landeshauptstadt Niedersachsen, Universität oder schlicht „Durchreisestadt mit Hauptbahnhof an der A2“ ein. Das klingt auf den ersten Blick wenig nach touristischem Highlight. Riskiert man jedoch einmal einen zweiten Blick, entdeckt man in der grünsten Stadt Deutschlands ein echtes Paradies mit mehr als einer lohnenden Sehenswürdigkeit.

 

Gärten, Schlösser, Welfen, Nanas – Natur, Geschichte und Kunst auf einem Fleck

Hannovers Gärten, Parks und Grünflächen bieten nicht nur Erholung und schöne Ausblicke, sondern sie können auch mit unzähligen Sehenswürdigkeiten aufwarten. Allein die Herrenhäuser Gärten rechtfertigen schon für sich allein genommen einen Besuch: Grosser Garten, Georgengarten und Welfengarten laden mit ihren Schlössern und Barockgärten zu einer beeindruckenden Zeitreise ein. Der Berggarten ist ein Paradies für Pflanzenfreunde mit seinen über 12.000 Pflanzenarten, Schauhäusern und Anlagen, Die Grotte, die von Niki de Saint Phalle gestaltet wurde, ist ein Leckerbissen für Kunstliebhaber und Architekturfans gleichermassen.

Das barocke Herrenhauser Schloss, die ehemalige Sommerresidenz der Welfen aus dem 19. Jahrhundert ist ein klassizistisches Highlight, das Museum und Tagungsort gleichzeitig ist. Eine Fachtagung kann wohl kaum ein stilvolleres Umfeld erhalten als hier.

 

 

Noch mehr Farben – Grün, Blau und Rot

Wem das nicht genügt, der findet im Stadtwald mit dem angrenzenden Erlebnis-Zoo Hannover ein riesiges, grünes Areal für Spaziergänge und Entspannungspausen. Wasserliebhaber hingegen können am Blau des Maschsees relaxen oder sich dem Wassersport hingeben. Dort befindet sich auch der Olympiastützpunkt Niedersachsen und das HDI Stadion.
Geheimtip, um die weiteren, reichhaltigen Sehenswürdigkeiten wie Galerien, Bauwerke, Kirchen und Museen kennenzulernen: Der „Rote Faden Hannover“. Unter www.roterfaden-hannover.de ist ein grossartiger Spaziergang/eine Rundfahrt entlang eines „roten Fadens“ auf dem Stadtplan Hannovers aufgereiht. Dieses ist ein toller Reiseführer mit vielen Erläuterungen und Tips. Besonders und einzigartig: alle Stops sind per interaktivem Link mit Texten, Bildern und auch 360-grad Fotos zu betrachten und erlauben manchmal sogar Eindrücke aus der Vogelperspektive – online vor Ort oder zum Neugierigmachen schon von zu Hause aus. Als „Offline-Variante“ ist der „rote Faden Hannover“ auch als Buch erhältlich.

Bei einem abendlichen Getränk in einer der vielen, netten Bars oder Bistros wird zum Ausklang des Tages deutlich: Hannover protzt nicht mit seinen vielen Vorzügen, es ist Liebe auf den zweiten Blick und echtes Understatement, das den Besuch mehr als lohnt.

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