Ostern in Schaumburg

 

Wo sich Fuchs und Hase frohe Ostern wünschen

Im Schaumburger Land bringt nicht der Hase zu Ostern die Eier, sondern der Fuchs. Und wer für das lange Osterwochenende noch keine Ausflugspläne hat, der sollte sich auch die anderen Besonderheiten dieser interessanten Region einmal genauer ansehen. Ein historisch bedeutsames Gebiet in wunderschöner Landschaft gelegen, mit vielen Sehenswürdigkeiten, und es hat noch wesentlich mehr zu bieten hat als einen Oster-Fuchs!

 

Das Schloss zu Bückeburg

Im Herzen des ehemaligen Fürstentums Schaumburg-Lippe liegt das historische Schloss Bückeburg. Es wurde Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut, und damals wie heute kann man am Hofe fürstlich speisen. Fürst Ernst-August Alexander Christian Viktor Hubert Prinz zu Schaumburg-Lippe lädt um Ostern herum in seine große Schlossküche ein, die ein edles Restaurant beheimatet. Dort serviert man verschiedenste Gaumenfreuden im Menü, sowohl zum Frühstück als auch Mittags. Wem nach dem Mahl dann nach ein wenig Bewegung ist, der darf sich an der Ostereiersuche im Schlossgarten beteiligen oder bei einer Führung das prächtige Anwesen besser kennenlernen.

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Zeitreise an den Hof des Fürsten

Zu den Höhepunkten zählen die schon erwähnte Schlossküche, die neben dem Restaurant auch authentische Einblicke in Küche, Speiseplan und Ausstattung längst vergangener Tage bietet, der große Festsaal mit seinem üppigen Barock oder die gotische Schlosskapelle mit ihren unzähligen Ornamenten. Wer sich vollends einer Zeitreise hingeben möchte, der sollte auf dem Schlossgelände Deutschlands einzige Hofreitschule besuchen. Im angehörigen Museum kann man historische Reitställe begehen, unter Anderem natürlich auch den fürstlichen Marstall. Bei den Vorführungen der Hofreitschule wird die Reitkunst vergangener Jahrhunderte wieder zum Leben erweckt.

Im Schlosspark findet sich auch die Begräbnisstätte des Fürstenhauses Schaumburg-Lippe. Es ist eines der größten Mausoleen seiner Art und beherbergt in seiner prächtigen Kuppel das größte Goldmosaik Mitteleuropas, das auf 500 Quadratmetern die Fläche der Kuppelhalle schmückt. Wer sich in seiner Fantasie des Öfteren mit Gold im Millionenwert umgibt, der sollte eine Führung durch dieses Mausoleum sehr genießen.

 

Feuerzauber in der Osternacht

Alles was dann noch zum perfekten Osterausflug fehlt ist ein stimmungsvoll spektakulärer Abschluss: Hoch über der Porta Westfalica, dem „Tor nach Westfalen“, einer großen Talöffnung, durch das sich die, die Stadt Porta Westfalica und hinein in das Norddeutsche Tiefland bietet. Die weite Sicht ist tagsüber majestätisch, in der Nacht des Ostersonntags jedoch lässt sie all die Osterfeuer der Region überblicken und zu Füßen Wilhelms lodern die großen Holzstöße und sprühen ihre goldenen Funken in den schwarzen Nachthimmel.