Von Pferden, Wagen und Drahteseln – das Münsterland

Kaum eine Region in Nordrhein-Westfalen bietet Familien, Erholungssuchenden, Sportlern oder Betriebsausflüglern ein so schönes und reichhaltiges Angebot an Touren wie das Münsterland. Idyllisch gelegen zwischen Dorsten, Haltern und Ahlen im Süden sowie Rheine und Ibbenbüren im Norden lädt die Region zu einem Besuch ein, der nahezu jeden Wunsch seiner Gäste erfüllen kann.
Nicht umsonst sind die Bewohner stolz auf ihre Heimat und heißen jeden Gast mit viel Liebe und Enthusiasmus willkommen.
Ob man nun lieber entspannte Ruhe in der Natur sucht oder so richtig in Feierlaune ist – oder irgendetwas dazwischen sucht und Architektur, städtisches Leben oder Kultur bevorzugt: Das Münsterland kann alles.

 

Natur pur – zu Fuß, zu Pferd oder auf dem Rad

Die Trumpfkarte des Münsterlandes ist sicherlich die sehr reizvolle Landschaft, die – geprägt von Feldern, Auen und Höfen – mitunter fast parkähnlich anmutet und einfach dazu einlädt, kurz dem Alltagsstress zu entsteigen und die Seele baumeln zu lassen. So mancher „Städter“ aus dem südlich angrenzenden Ruhrgebiet ist dieser Sucht schon verfallen und hat sich hier niedergelassen.
Schier unendliche Rundwege laden ein, die Gegend zu erkunden. Sei es auf einem Spaziergang oder aber natürlich bei einer ausgedehnten Radtour. Die Radwege sind bestens organisiert und beschildert; man kann fast in jeder größeren Stadt vor Ort Fahrräder leihen und so bietet die Region Anfängern und Freizeitradlern ebenso passende Strecken wie den ambitionierten Sport- oder Wanderradlern.

Wem der Drahtesel nicht liegt, der kann es natürlich auch einmal mit der vierbeinigen Variante versuchen: Das Münsterland ist nicht nur Deutschlands weitreichendste Fahrradregion, sondern natürlich auch „Hauptstadt des Pferdesports“. Die Stadt Warendorf und ihre Umgebung sind für die vielen Gestüte und Reiterhöfe weltberühmt. Bei einem geführten und angeleiteten Ausritt erlebt man die Natur auf eine Art, die einem sicherlich länger in Erinnerung bleibt.
Wem das „hohe Ross“ dann doch zu suspekt ist, der muss auf einen Ausflug in Pferdenähe nicht verzichten.
Besuchen Sie doch einmal das Wildpferdegehege im Merfelder Bruch in Dülmen. Mit ein wenig Glück können Sie hier die letzten in Deutschland noch frei lebenden, echten Wildpferde beobachten. Am letzten Sonntag im Mai gibt es hier ein Spektakel der besonderen Art: der traditionelle Auftrieb und Fang der Wildpferde, dem man als Zuschauer hautnah beiwohnen kann.
Möchte man jedoch lieber die Landschaft erkunden, dann kann man diese auch auf einer mehrstündigen Planwagentour erleben. Gerade für größere Gruppen ist dies eine ganz besondere „Gaudi“.

Wildpferde

 

Von Burgen und Schlössern – die herrschaftliche Seite des Münsterlandes

Wussten Sie, dass das Münsterland so viele wunderschöne Schlösser, Landsitze und Burgen beherbergt, dass man hier sogar -auf verhältnismäßig kleinem Raum- eine Radtour der 100 Schlösser unternehmen kann? Um es nicht in Stress ausarten zu lassen, lässt sich die Tour in vier einzelne Teile des nördlichen, östlichen, südlichen und westlichen Münsterlandes aufteilen und bietet so für jeden Geschmack etwas.
Das berühmteste Schloss ist hier sicherlich das Schloss Nordkirchen, welches zu Recht den Beinamen „Westfälisches Versailles“ trägt. Der barocke Prunkbau ist zwar heutzutage Sitz der Fachhochschule für Finanzen in Nordrhein Westfalen, kann jedoch -nach Anmeldung- täglich besichtigt werden.

Jugendburg Gemen

 

Trubel und Action – das Münsterland kann auch feiern – und wie!

Wem nach so viel Entspannung der Sinn lieber nach Party steht: Bitteschön – im „Dorf Münsterland“ trifft man Gleichgesinnte. In diesem eigens gestalteten künstlichen „Partydorf“ findet man Hotel, Bar, Kneipe und niedliches Dorf auf einem Fleck. Wer Geselligkeit sucht oder die Nacht zum Tage machen möchte, ist hier richtig.

Mag man es etwas ruhiger, so ist ein Besuch der „Fahrradhauptstadt Deutschlands“ perfekt: Münster bietet durch seine reizvolle Altstadt mit Kopfsteinpflaster, zahlreichen Kirchen, Giebelhäusern und Arkaden aus dem 12. Jahrhundert rund um den Prinzipalmarkt ein ganz besonderes Ambiente. Durch die gut besuchte Universität zu Münster hat sich -insbesondere rund um das Hansaviertel- eine abwechslungsreiche und einladende Café- und Kneipenszene gebildet. Durch den direkten Anschluss an die Fussgängerzone lässt sich ein Stadtbummel mit einem gemütlichen „Einkehrschwung“ direkt verbinden.
Für einen gelungenen Tagesausklang oder eine Erholungspause bietet Münster mitten im Stadtzentrum und direkt in der Nähe von Sehenswürdigkeiten und Fußgängerzone etwas ganz Besonderes: den Aasee. Hier kann man in der Sonne liegen, segeln oder Tretboot fahren oder auf den Uferterrassen das gastronomische Angebot durchtesten.

Wer einmal Münster und das Umland besucht hat, der kommt meistens wieder – und wieder – und wieder…

Münster

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